Das höchste Gut ist die Harmonie der Seele mit sich selbst.





Dieses Jahr mal zu einer ganz anderen Zeit. Gebucht hatten wir ursprünglich für Juni 2008, aber durch den Einzug von Aston mussten wir den Urlaub um 5 Monate nach hinten verschieben. Was gar nicht so schlecht ist, denn so erleben wir die Normandie zu einer anderen Jahreszeit, dem Indian Summer en France:-)

Da es uns voriges Jahr in Lindbergh Plage so wahnsinnig gut gefallen hat, sind wir nochmals in diesen kleinen Ort gefahren. Nur das Ferienhaus ist ein anderes, 80m vom Strand entfernt gelegen in einer kleinen Seitenstraße.

Fotos vom Urlaub gibt es unter jedem Tag als Galerie zum anklicken.

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18. Oktober 2008 - Samstag


4.45 Uhr aufstehen ist nicht so mein Ding, aber heute Morgen war ich schon viel eher wach. Kein Wunder, geschlafen habe ich nämlich so gut wie gar nicht. Die Hunde waren nur schwer zu bewegen aufzustehen und so früh schon nach draußen zum Gassi und dann noch was futtern....neeeee :-). Nur Aston, der war völlig kirre. Er rannte in absoluter Hektik hinter mir her. Beobachtete jeden Handgriff und stand immer im Weg. So kam er kurzerhand ins gepackte Auto wo er dann endlich zur Ruhe kam. Um 6.15 Uhr fuhren wir los. Wir machten zwei Pausen und fuhren den Rest der Strecke in einer Tour durch. Es war erstaunlich wie lieb und ruhig Aston die Fahrt über war. Immerhin sind wir 9 Stunden unterwegs gewesen. Er hat nicht einmal gemurrt oder Randale gemacht. Er lag die ganze Zeit an und in Jamie gekuschelt und schlief.

Dann endlich standen wir vor dem Ferienhaus. Tor auf, Autos rein und Hunde raus. Das Grundstück wurde sofort inspiziert, ebenso das Haus, aber nur in Windeseile da wir erstmal ne Runde laufen wollten. Rolf und Kimba blieben am Haus, die andern 3 und ich sind zum Strand. Die Strapazen der Fahrt waren sofort vergessen beim Anblick des weiten Sandstrandes, der Sonne, den Wolken und dem freien Blick auf Guernsey bei Ebbe.

Nach dem obligatorischen Einstand-Essen am ersten Abend in Frankreich, Gambas in Knoblauch mit Baguette und Wein verbrachten wir noch eine Stunde auf der Terrasse. Das Meer ist so nah, man hört die ganze Zeit das Rauschen der Wellen.

Nun die Fotos von dem Tag...
---> klick aufs Bild für die Galerie


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19. Oktober 2008 - Sonntag


Sonnenschein, blauer Himmel, leichter Wind.
Und eine kleine Anekdote der Nacht. Jamie wurde plötzlich unruhig und fiepte rum. Ich dachte sie muss vielleicht mal und ließ sie raus. Ich war so müde dass ich wieder reinging und als Jamie wieder im Haus war nicht daran gedacht habe die Türe zuzumachen. Wie lange Aston die Nacht draußen sein Unwesen trieb....keine Ahnung. Ich bemerkte ihn erst gegen früh Morgen als Jamie nochmal raus wollte weil sie schon wieder rumjankte und da sah ich dass die Türe offen war und erblickte durch Zufall Aston der gerade zwischen den geparkten Autos hervorkam :-)

Vorgenommen hatte ich mir für die Morgenrunde mit Aaron und Jamie eine schöne Runde durch die Dünen. Die konnten wir dann vergessen und sind am Strand entlang gelaufen. Auch in Frankreich ist Jagdsaison. Sie dürfen aber nur 1 Tag in der Woche jagen und dann nur Donnerstags, Freitags oder Sonntags. Es traf den Sonntag und die Dünen waren gesperrt. Die Schüsse hörte man noch am Strand, doch Aaron war super tapfer und hat zwar ein paar mal heftig gezuckt und die Augen aufgerissen, als ich das aber immer ignorierte und die Schüsse eh nicht aufhörten fand er sich damit ab. Ein sehr großer Schritt für ihn, denn sonst geriet er immer in Panik.

Wieder am Ferienhaus gab es ein leckeres Frühstück und direkt danach sind wir los zu einem Ausflug. Es ging nach Portbail, dann zum Cap de Carteret (wo Opi in einen Jungbrunnen fiel und den Strand rockte um dann am Dünenrand einzupennen), weiter zur Baie d´Ecalgrain (Steinistrand) und zuguterletzt ein Halt am Cap de la Hague. Nach 5 Stunden kamen wir müde und hungrig am Ferienhaus an.

Nach einer langen Siesta bin ich Abends noch mit Aaron und Jamie am Strand längs und durch die Dünen zurück, die Jäger waren spät nachmittags wieder weggefahren.

Abends traf es mich dann hammerdicke. Von jetzt auf gleich hatte ich solche Schmerzen in der rechten Schulter dass ich mich gar nicht mehr bewegen konnte. Nach 2 Schmerztabletten, ne Runde heulen und ins Bett legen ging es dann auch wie es gekommen war, von jetzt auf gleich war alles wieder weg. Nur ein leichtes ziehen ist geblieben, das morgen hoffentlich auch noch weg ist. Wahrscheinlich habe ich einfach zu viele Fotos gemacht, welche wie immer beim Klick aufs Bild zu sehen sind:



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20. Oktober 2008 - Montag


Die Sonne ging auf und die ersten die wach waren...Jamie und ich. Alle anderen schliefen einfach weiter und so ging ich mit Prusseliese eine Runde an den Strand und durch die Dünen. Da war meine Süße glücklich, ganz alleine mit mir auf Erkundungstour. 30 Minten später am Ferienhaus, der Rest stand auch auf und so schnappte ich mir Aaron und das Rad und unter wildem Gebelle von Aaron beim Anblick des Rades ging es los durch die Straßen von Lindbergh Plage. Sofern die Hunde super gut hören und in keine Grundstücke reinlaufen sagt niemand etwas wenn sie frei laufen. Viel zu schnüffeln gibt es immer in den Straßen, wobei man die Wege hier eigentlich nicht Straße nennen kann. Sie sind sehr urig, nicht asphaltiert (die Seitenstraßen) und Bürgersteige gibt es auch nicht.

Nach dem Frühstück bin ich mit Aaron und Jamie zu einer großen Runde aufgebrochen. Es ging durch die Dünen Richtung Denneville, dort durch ein paar Straßen Häuser angucken, anschließend zum Strand runter und Muscheln und Steine suchen. Schwieriges Unterfangen da es über Nacht heftigst gestürmt hatte und ich unbedingt ein paar Grande Café finden wollte. Die sind aber so klein dass man auf Knien übern Strand robben muss um sie zu finden. Nur gut dass niemand sonst am Strand war und uns beobachten konnte :-). Während Jamie Ball spielte und Aaron einen Krater nach dem andern baute hatte ich sogar viel Glück und fand viele der kleinen Mini-Muscheln. Weiter ging es am Strand entlang Richtung Dünen von Lindbergh, dort dann quer durch und über ein paar Seitenstraßen wieder zum Ferienhaus. Da Opi und Aston heute noch keine Runde mitgelaufen waren sind wir alle zusammen nochmal los und eine kleine Runde durch die Dünen und am Strand längs zurück.

Den Rest des Tages wurde gefaulenzt, gelesen, gespielt und gekocht. Die frische Meerluft macht unglaublich müde und man ist ständig hungrig. Ich jedenfalls...immer wenn wir am Meer sind könnte ich den ganzen Tag nur Essen.

Fotos gibt es heute keine. Ich musste mal meinen Arm schonen, denn das Ziehen in der Schulter ist immer noch da.

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21. Oktober 2008 - Dienstag


Heute Morgen war es absolut windstill. Die Temperatur von 13 Grad fühlte sich eher an wie 20 Grad. Nach dem Frühstück sind wir nach Coutances gefahren. Shoppen im Leclerc und im Inter Sport. Anschließend ging es zum Pointe d´Agon, da ist eine Fahrtstrecke von gut 15 Minuten. Wenn man Schild Pointe d´Agon folgt gelangt man an einen Parkplatz von dem aus man eine schöne Runde drehen kann. Bis zur Spitze des Caps und auf der anderen Seite zurück. Eine Sémaphore schmückt die Capspitze und ein Stück weiter findet man einen Steinkreis der mit Zeichen versehen ist. Daneben ist ein Tannenwald dessen Bäume mit dem Wind gewachsen sind. Kimba war im Opimobil und man konnte bis auf eine kleine Stelle den ganzen Weg hervorragend befahren.

Auf dem Heimweg habe ich mich mit Aaron und Jamie in Denneville Plage absetzen lassen und bin zu Fuß übern Strand Richtung FH gegangen. Muscheln sammeln, mit den beiden spielen und aufs Meer gucken. Die Sonne kam raus und es wurde kurzzeitig so warm dass wir später noch auf der Terrasse gesessen haben. Das Abendessen nahmen wir aber drinnen ein. Von wo aus wir beobachten konnten wie Aston Grashüpfer suchte und die mit der Nase erdrückte und dann auffraß. Sehr lecker das ganze...

Nach einer ausgiebigen Pause bin ich mit Aaron nochmal eine Runde Rad gefahren. Mittendrin machte es plumps und ich lag auf der Erde. Keine Ahnung wie ich das wieder geschafft habe :-) Vielleicht hat mich die untergehende Sonne geblendet die am Himmel einzigartig schöne Farben zeichnete. Da kann man gar nicht anders als geradeaus aufs Meer schauen und nicht auf die Straße achten. Für Aaron hatte ich noch ein Dummy mit dass er sich in den Dünen dann erarbeiten durfte. Dann strahlen seine Augen und er hüpft durch die Gegend wie ein Flummi.

Wieder am FH packte ich das Rad weg, nahm alle Hunde und ging mit Kamera bewaffnet um die Ecke zum Strand. Aber leider war die Sonne schon fast weg, ein richtig schönes Foto war nicht möglich. Vom Tag heute gibt es nur wenige Fotos. Die Sonne kam nie so richtig raus und wirklich große Lust zum knipsen hatte ich auch nicht. Nun ist es 20 Uhr und ich sitze immer noch draußen auf der Terrasse. Zwar mit Jacke, aber es ist nicht so kalt Abends wie zu Hause zu der Jahreszeit. Die Hunde liegen irgendwo im Garten verteilt oder sind auf Stöbertour. Besonders Jamie und Aston drehen gerne eine Runde ums Haus wenn es dunkel wird.



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22. Oktober 2008 - Mittwoch


Ein lustiger Tag.....

Bei 5 Grad am Morgen draußen zu frühstücken kann schon Spaß machen. Einfach warm anziehen und sich gegenseitig versichern wie schön es ist mitten im Oktober auf der Terrasse zu frühstpcken.

Die Sonne so früh am Morgen täuschte halt, aber es hat geschmeckt und es war lustig. Direkt danach sind wir nach Portbail gefahren und shoppen gegangen im Midas. Jacken, Pulli, Strümpfe und so weiter. Es wurde immer wärmer und als wir bei Baubigny an den Strand kamen lief die Flut ein. Wir konnten mit dem Auto bis ganz an den Strand fahren. Ich ahnte zwar schon was, aber ich sagte lieber nix :-).

Alle Hunde ausgeladen, unser Lager aufgeschlagen und das Leben in der schönen Oktobersonne am menschenleeren weiten Strand genießen. Sogar Opi war super drauf ...wälzte sich und nahm ein Sonnenbad in den Algen. Jamie brach ihren Rekord im Ball jagen, Aaron baute wunderbare Krater und sammelte Steine und Aston wußte erstmal gar nicht was er an so einem riesen sandigen Ort zuerst anstellen sollte. Uns fiel ein dass es bereits der 3. Urlaub ist den er mit uns zusammen verbringt und das wo er gerade mal 7 Monate alt ist. Nicht schlecht :-).

Nachdem wir den Strand und das Meer unsicher gemacht hatten, die Gegend nach Strandfunden absuchten, packten wir so langsam wieder ein. Ich ging nochmal runter ans Meer und schaute in die Brandung. Pech wenn man immer nur nach geradeaus schaut und nicht mal wie nah das Wasser unten schon kommt. So musste ich dann Schuhe und Socken ausziehen da diese netterweise vom Meer nass gemacht worden sind. Egal, Barfuß im Oktober kann auch lustig sein :-)

Als wir das Auto dann wenden wollten passierte genau das was ich mir anfangs schon dachte, wir haben uns im Sand festgefahren. Toll bei einem Van mit Hinterradantrieb. Ich musste so lachen, setzte mich dann hinters Steuer und die erste Ladung Sand flog hoch und schön in meinen Fußraum. Aussteigen und den Schaden mal mit Frauenaugen betrachten. Das Vorderrad steckte halb im Sand feste. Also Stein suchen und freischaufeln. Ich kam mir vor wie mitten in der Wüste. Dann fand ich ein Stück abgebrochenen Asphalt und legte den unter den freigeschaufelten Reifen. Beim nächsten Versuch konnte ich den Wagen nach hinten wegsetzen und auf den Asphaltweg fahren.

Endlich zu Hause gab es für die Mäuse erstmal ne dicke Runde Futter und Siesta in der Sonne auf der Terrasse. Ich machte mir einen dicken Cappuccino mit Keksen und Buch und musste erstmal ne Runde entspannen. Während das Essen im Backofen vor sich hinbrutzelt verbringen wir die Zeit mit Sonne angucken und dem Meeresrauschen zuhören.

Die letzte Abendrunde mit Aaron und Jamie ging durch die Dünen zum Hafenbecken von Portbail und am Strand spielenderweise zurück. Die Flut hatte jede Menge toller Muscheln angeschwemmt die unbedingt noch von mir aufgesammelt werden mussten.

Die Fotos von Heute....


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23. Oktober 2008 - Donnerstag


Happy Birthday Asti-Potter :-)) naja, nur so ein wenig. Er ist heute genau 7 Monate alt. Dafür gibt es schonmal was besonders leckeres zum Frühstück, Putenfleisch mit Kartoffeln und Möhren. Wir haben nicht gefrühstückt sondern sind zum Supermarché Casino gefahren und haben ein paar Sachen für ein Picknick eingekauft. Zu Hause wurde das Auto beladen und ab ging es zum Utah Beach.

Während der Fahrt kam auch die Sonne raus und der erste Halt war am Parkplatz beim Museum. Dort sind wir an den Strand gegangen und haben uns die Befestigungswälle angeschaut. So viel ist noch übrig geblieben von der Landung der Alliierten vor 65 Jahren. Gar nicht so viel Zeit die vergangen ist..

Danach fuhren wir noch ein Stück weiter Richtung Ravenoville und hielten nochmals an einem Schauplatz an. Dort packten wir dann auch unser Picknick ein und gingen zum Strand. Ein paar Meter weiter begannen die ersten Bunker die sich ein Stück längs der Küste ziehen. Genau dort schlugen wir unser Lager auf und bei Käse, Baguette und Salami saßen wir in der Sonne am menschenleeren Strand und ließen es uns gutgehen. Ich sammelte noch einige wunderschöne Muscheln, spielte mit Jamie und Aaron, sammelte zwischendurch Opi vom Strand wieder ein und Aston musste leider zugucken da er noch zu klein ist um am Strand wild rumzutoben. Jedenfalls solange Jamie ihren Ball hat, denn den jagt er ihr gnadenlos ab. Wenn sie fertig gespielt hat darf auch Aston den Strand nach seinem Gutdünken unsicher machen.

Auf dem Rückweg hielten wir noch bei der Batterie d´Azeville an, einer Gedenkstätte und später dann nochmal bei der Gedenkstätte der Fallschirmjäger. Ich bin mit Aaron runter zu einem Fluß gegangen. Die andern blieben im Auto, waren eh am schlafen. Ich schaute so auf den Fluß und die Brücke, über die Wiesen in die weite Landschaft als es neben mir platsch machte und Aaron im Fluß war. Der war allerdings so tief dass er direkt schwimmen musste. Nur gut dass Jamie im Auto war, die hätte ihren Spaß gehabt und wäre erstmal ne Stunde baden gegangen. Nun musste ich Aaron erstmal da rausfischen, denn das Ufer war so steil dass er es nicht von alleine geschafft hat. Tropfnass kamen wir wieder am Auto an und fuhren zurück zum Ferienhaus.

Die einlaufende Flut bei unserer Ankunft konnten wir uns nicht entgehen lassen und sind nochmal schnell mit allen an den Strand. Ist ja nur über eine Düne rüber vom FH aus, keine 2 Minuten Fußweg. Rolf unser Strandjäger sah sie dann direkt, eine Boje die angespült wurde und Jamie drehte vollends durch als sie diese geschenkt bekam. Schubste die orangene Kugel quer über den Strand mit einem Gebelle und Getöse das man hätte taub werden können, nur gut dass die Wellen des Meeres noch lauter wie Prusseliese sind. Zu Hause, nach einem leckeren Essen, legten sich alle Mäuse hin und schliefen tief und feste ein während ich meine gesammelten Muscheln säuberte und sortierte. Morgens hatte ich mir ein Buch gekauft indem alle Muscheln zu finden sind die es an der Küste der Normandie so gibt. Damit kann ich nun auch meine Muschelfunde beim Namen nennen und fand sogleich meine Lieblingsmuschel in dem Buch die nicht wie ich bislang dachte Grande Café heißt, sondern grain de cafe.

Die letzte Abendrunde ging ich mit Aaron und Jamie am Strand längs. Heute nicht durch die Dünen da die Jäger immer noch da waren. Heute morgen hatten wir sie schon früh entdeckt und diesmal auch die Hunde gesehen die sie mithatten. 3 französische Jagdhundrassen und ich staunte nicht schlecht...Beagle :-). Und was für welche, wunderschöne Exemplare und die waren extrem flott unterwegs. Was ich total nett fand, als wir morgens mit dem Wagen an den Jägern vorbeifuhren hatte einer gerade seine Waffe im Anschlag, als unser Auto in seine Höhe kam senkte er sofort das Gewehr, nickte uns zu und als wir vorbei waren hob er wieder an. Sehr rücksichtsvoll. Unser Vermieter sagte uns dass die Jagd in den Dünen sehr stark reglementiert ist und die Jäger sehr umsichtig wären. Das hatte ich schon am Sonntag bemerkt und heute zeigte es sich wieder. Die Schüsse die am FH zu hören sind beeindruckten keinen der Hunde. Wie schon am Sonntag war auch Aaron heute völlig die Ruhe selbst. Ich versteh nicht so recht warum, da er sonst vor Panik nicht weiß wohin wenn bei uns zu Hause im Wald Schüsse zu hören sind. Hier ist er total anders. Jamie kann sowas eh nicht sonderlich beeindrucken, Opi hört ja kaum noch was und Aston hielt nur andauernd die Nase in die Luft. Als ich vorigen Sonntag Abend mit ihm alleine kurz in die Dünen bin hatte er die Nase non stop auf der Erde oder im Wind. Ich glaube er wußte ganz genau was den Tag über hier geschehen war.

Nun genießen wir den restlichen Abend bei Kaminfeuer im Wohnzimmer, etwas Fernsehen gucken und von draußen das rauschen des Meeres im Hintergrund hören. Ich liebe den Wind hier, er ist melodisch...wie das Meer...auf und ab. Dazu rascheln die Blätter an den Bäumen, man könnte meinen der Wind und die Blätter erzählen sich was. Beim Ausflug heute haben wir wieder bemerkt wie unendlich schön es hier ist. Die Landschaft so faszinierend abwechslungsreich, die Städte die zum bummeln einladen, die vielen Schlösser und Sehenswürdigkeiten, die Geschichte, das Meer und die Leute hier die immer ein freundliches Bonjour übrig haben.

Fotos vom Ausflug heute....


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24. Oktober 2008 - Freitag


Der Tag begann mit Regen, aber was für einer. Bindfädenniesel mit Wind vermischt geht überall durch. Schade, denn wir waren eigentlich verabredet aber so mussten wir leider absagen. Nach dem Frühstück packte ich alle Hunde bis auf Opi ein und fuhr mit dem Auto die Küste hoch in der Hoffnung irgendwo ein Fleckchen zu finden das trocken ist. Beim Michigan hielt ich kurz an und ging shoppen. Die haben dort immer recht nette Schnäppchen und ich wurde sogar fündig. Wieder am Auto fuhren wir Richtung Cap de Flamanville. Auf einmal hörte der Regen auf, der Himmel wurde heller und wir hielten in Siouville an und gingen an den Strand. Zuerst ein Stück oben auf der Promenade spazieren und dann strandlängs wieder zurück. Weiter ging es mit dem Auto zum Steinistrand noch ein paar runde Steine sammeln und zum Schluß nach Goury zum Cap de la Hague. Auch von dort brauchte ich noch ein paar Steine. Wir gingen um die Capspitze spazieren, schauten auf die Brandung der einlaufenden Flut und fuhren dann zurück nach Hause. Mit kleinen Hindernissen in Form einer Straßensperre, eines Navis das völlig überfordert war und meinen Orientierungskünsten die uns mitten in die Pampa zu Füßen einer Felsenkluft führten :-). Wo ich wieder feststellen konnte, ich hab echt ein tolles Auto. Ein Geländewagen wäre hier zwar passender gewesen, aber der Van hielt recht gut mit. Tapfer erklommen wir Straße um Straße und fanden dann doch den Weg nach Hause.

Die Sonne kam nochmal durch, Rolf fuhr einkaufen und ich packte mich mit Buch, Keksen und Cappuccino auf die Terrasse. Sortierte noch meine Muschelsammlung und schaute Jamie und Aston zu wie sie auf der Wiese zusammen spielten. Gegen Abend bin ich mit Aaron und Jamie nochmal zum Strand, spielen und Muscheln sammeln. Durch die Dünen zurück und nun ist Feierabend und Fernsehen gucken bei Kaminfeuer.

Fotos von heute sind so wenige dass es sich nicht lohnt dafür eine Galerie zu erstellen.

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25. Oktober 2008 - Samstag


Ein trüber aber trockener Tag. Wir fuhren nach Anneville sur mer und hielten vorher bei einem Point Vert an. Das ist so eine Art Baumarkt wo man viele Outdoor-Sachen bekommt, unter anderem da gerade Jagdsaison ist alles was man dafür benötigt. Und da hing sie, die genialste Jacke aller Zeiten. Mit vielen Taschen, riesen Rückentasche und die kleinste Männergröße passte mir sogar. Gesehen und gekauft. Dazu noch eine tolle Mütze, einen Regenhut und einen Markierstab. In Anneville sind wir dann eine kleine Runde durch die Straßen gegangen und am Strand zurück.

Es klarte so langsam auf und wir saßen noch auf der Terrasse. Gegen nachmittag bin ich mit Aaron und Jamie noch eine riesen Runde am Strand Richtung Denneville, dort durch die Straßen und landete in einer Sackgasse. Also alles wieder zurück und durch die Dünen nach Hause.

Ein Tag ohne Fotos, ich hatte überhaupt keine Lust dazu.

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26. Oktober 2008 - Sonntag


Die Zeitumstellung schenkte uns heute eine Stunde länger Regen :-)) Vormittags machte ich in aller Ruhe mein Auto mal sauber und als wir gegen mittag an den Strand wollten fing der Regen an. Wir waren innerhalb von Minuten klatschnass und haben den Spaziergang abgebrochen. Kimba aus dem Mobil geworfen damit wir schneller durch die Dünen nach Hause kommen. Dort trockneten wir eine Runde, lasen etwas und später bin ich mit Aaron alleine los. Es regnete so stark und der Wind wehte dazu dass Jamie nicht mitkonnte. Aaron und ich genossen aber diesen Spaziergang, wir waren völlig alleine und gingen am Strand bis nach Portbail, ums Cap rum und währen Aaron im Sand spielte sammelte ich Muscheln. Was bei Regen immer noch Spaß macht. Blöd war nur, ich hatte vergessen mir meine Gummistiefel anzuziehen und bin in Turnschuhen los. Hat mich die Regenkleidung gut trocken gehalten so waren meine Schuhe ein ein einziger See :-). Durch die Dünen sind wir zurück nach Hause und haben Aston unser Geschenk gegeben. Ich hatte im Sand eine rosa Gummifrisbee gefunden und ihm mitgebracht. Er hatte eine heidenspaß diese durch die Gegend zu tragen, sich um die Ohren zu hauen und unter Decken zu vergraben.

Abends machten wir alle zusammen, bis auf Opi der zu Hause blieb, eine Runde durch die Straßen hier. Das lieben sie alle, denn hier riecht es überall extrem gut. Fast in jedem Haus wohnt ein oder mehrere Hunde. Dementsprechend gibt es viel zu riechen und zu markieren.

Nun brennt das Kaminfeuer und hoffentlich ist es morgen wieder trocken.

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27. Oktober 2008 - Montag


Na geht doch, ein Morgen ohne Regen und sogar mit einem wunderschönen Sonnenaufgang. Um 11 Uhr waren wir in St. Germain mit Jutta, Michael und Lucy verabredet. Das war ein klasse Ausflug, schön über den Strand laufen und durch St. Germain wieder zurück zum Parkplatz. Nett quatschen und den Hunden beim spielen zugucken. Sogar Prusseliese war mal lieb und hat sich benommen :-))

Auf dem Rückweg habe ich mich mit Aaron und Jamie in Denneville absetzen lassen. Die Sonne schien so schön und wir wollten den Rest zu Fuß nach Hause gehen. Gerade mal 5 Minuten hatten wir am Strand gespielt als auf einmal ein heftiger Wind aufkam und Sekunden später fing es an zu regnen. Obwohl die Sonne schien, die aber auch kurz darauf verschwand. Schnell ab in die Dünen und den kürzesten Weg nach Hause. Hat aber nicht viel genutzt, etwas nass wurden wir trotzdem.

Kaum zu Hause, Hunde trockengelegt, kam auch schon die Sonne raus. Nach kurzer Zeit war die Terrasse wieder trocken und während Rolf einkaufen fuhr habe ich mich mit den Hunden nach draußen gesetzt. Gesonnt, gelesen und ausgespannt.

Gegen 16 Uhr startete ich dann einen neuen Versuch und bin mit Aaron und Jamie zum Strand runter. Wir spielten, sammelten Muscheln und schauten nicht hinter uns. Auf dem Weg in die Dünen frischte der Wind wieder auf, es stürmte regelrecht und das obwohl es vorher fast windstill war. Wir machten uns auf den Weg nach Hause, nur gut dass ich den auch blind finde. Meine Brille musste ich absetzen so stark regnete es auf einmal und dann kam der Hagel. Meine Jacke hielt dicht, aber ich hatte Jeans an und die war binnen Sekunden völlig durchtränkt. Nimms mit Humor und geh einfach weiter, ist ja nur Wasser :-). Zu Hause kam dann einer der typisch männlichen überflüssigen Sprüche....hättest doch was sagen können wenn Deine Jeans gewaschen werden muss, wir haben hier doch eine Waschmaschine *hahaha*. Nachdem ich die Mäuse trocken gemacht, mich aus meinen nassen Sachen gepellt hatte bin ich ins Bad. Heiße Wanne einlaufen lassen, Buch dazu, ein Glas Rotwein und die eiskalten Beine die vom Hagel-Regen feuerrot waren erstmal wieder mit Wärme versorgern. War das entspannend. Danach noch ein super leckeres Essen und nun brennt das Kaminfeuer und ab geht es auf die Couch.

Heute hatte ich mal wieder Lust auf Fotos, wie immer beim klick auf das Bild zu sehen:


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28. Oktober 2008 - Dienstag


Da es morgens noch bedeckt war sind wir nach Coutances gefahren. Erstmal in die Stadt hinein und unsere zwei Lieblingsläden abklappern. Dann noch zum Leclerc und auf dem Rückweg kam auch schon die Sonne heraus. Von Denneville aus bin ich mit Aaron, Jamie und Aston zu Fuß nach Hause gegangen. Dort gab es ne kleine Mahlzeit für alle und anschließend sind wir nach Carteret um einmal ums Cap zu laufen. Aston kam an die Flexileine und ins Geschirr. Die Mauer die den Weg von den Klippen trennt ist nicht sonderlich hoch und soweit traue ich Aston noch nicht dass er nicht da drauf springt. Wieder am Auto ging es nach Sortosville en Beaumont. Von Jutta und Michael bekamen wir den Tipp dort ins Maison de la Bisquite zu gehen. Und sie haben nicht übertrieben, es ist fantastisch. Soviele Leckereien, die Gerüche von Schokolade, Keksen und Butter...überwältigend. Auch die Auswahl ist so riesig das man gar nicht weiß wo man zuerst hinschauen soll und besonders, was nimmt man mit? Wir waren jedenfalls gut beladen und haben am Auto sofort ein Eclair probiert. Fantastisch, so gut da werden wir die Woche auf jeden Fall nochmal hinfahren.

Da schreibfaul heute folgen sogleich die paar Fotos von Heute.


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29. Oktober 2008 - Mittwoch


Ein sehr sonniger Tag, zwar kalt, aber wunderschönes Wetter. Da wir Tags zuvor wohl etwas zuviel der französischen Leckerein gegessen hatten, haben wir das Frühstück ausfallen lassen und sind stattdessen gegen mittag aufgebrochen und erstmal zum Supermarché Champion gefahren. Noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen und dann weiter nach Baubigny an den Strand. Der erste Strandplatz war belegt, ein Wagen mit so einem Radarähnlichen Gerät stand dort. Wir sind einfach mal auf gut Glück ein Stück weiter gefahren und tatsächlich gab es nochmal so einen schönen Strandabschnitt wo wir mit dem Auto bis ganz runter fahren konnten. Dort parkten wir, luden die Hunde aus und gingen erstmal zum Meer runter. Anschließend gab es Picknick am Dünenrand.

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30. Oktober 2008 - Donnerstag


Also für den Tag habe ich nur 4 Worte über: nass, kalt, nass, kalt :-). Wir sind mit dem Auto nochmal los zum Kekshaus, dann nach Gatteville wo uns der Wind fast umgeweht hat und anschließend zum Cap Lévy. Der Regen hatte aufgehört so das ich mich auf dem Rückweg mit Aaron und Jamie in Portbail habe absetzen lassen um zu Fuß nach Hause zu gehen. Wir spielten am Strand und wollten dann eigentlich durch die Dünen zurück. Aber es hagelte Schüsse von dort und somit sind wir den ganzen Weg am Strand längs gelaufen. Was zwar länger dauerte aber wunderschön war.

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31. Oktober 2008 - Freitag


Letzter Urlaubstag. Da bin ich immer so wehmütig dass ich dazu gar nix schreiben mag. Abends kam der Vermieter und hat Strom usw. abgerechnet. Somit können wir morgen früh einfach losfahren wann wir möchten.

Fazit: ein super Klasse Haus, sehr netter deutscher Vermieter der nur zwei Straßen weiter wohnt und trotz Oktober war es wunderschön hier. Viel Sonnenschein, auch mal Regen dabei, aber immer erträglich. Wir werden nächstes Jahr auf jeden Fall nochmal über diesen Vermieter buchen. Ein Haus haben wir auch schon ausgeguckt :-)