Jagd
Alles begann im Oktober 2009...
Ein Vorhaben das bereits sehr lange Jahre in meinem Kopf existierte wurde in die Tat umgesetzt. Anmelden, hingehen,
lernen, viel lernen, Prüfung im April 2010 bestehen und sich freuen dass man einen lang ersehnten Traum verwirklicht hat.
Zum navigieren sind auf der linken Seite die Erlebnisse und auf der rechten Seite findet Ihr Fotos zum anschauen zu denen
dann beizeiten immer Neue hinzukommen werden.
Um das sehr private kurz zu fassen. In dem Kurs lernte ich den passenden Deckel zu meinem Topf kennen. Nach
dem Kurs wurde aus Freundschaft ein gemeinsames Leben. Seine Familie ist seit nunmehr 60 Jahren Pächter eines
Hochwildreviers in Hessen.
Dort begann mein Dasein als Jungjägerin und all dies was ich bis dato erlebt habe
und noch erleben werde schreibe ich hier nun in einer Art Tagebuchform auf.
Die Jagd mit all ihren Facetten so wie ich sie erlebe und
lebe. Im Juni 2011 sind wir aus Wuppertal weg gezogen und leben nun in einem kleinen Dorf in
Nordhessen, mitten im Revier.
Bevor es losgeht noch ein paar Worte zu Aston, dem Labrador. Er war bereits vorher da. Mit ihm habe ich mir ebenfalls
einen lang ersehnten Traum verwirklicht. Er war 1,5 Jahre alt als sein Frauchen den Jagdschein bestanden hat und ihn
von da an mit ins Revier nahm. Nach und nach bemerkten wir das Aston
nicht nur apportieren kann. Seine ausgesprochen gute Nase veranlasste uns dazu ihn auf Schweiß auszubilden.
Je mehr Zeit verging, je mehr Erfahrung Aston machen konnte,
desto mehr merkten wir....in dem Hund steckt mehr als in einem "normalen" Labrador. Wir verlangten zu
keiner Zeit etwas von dem Hund was er nicht erfüllen konnte. Wir nahmen nur das an, was er uns zeigte. So ging er
auch eines Tages mit auf eine Drückjagd. Anfänglich wusste er nicht was er machen sollte, aber er lernte binnen
Minuten von den anderen anwesenden Hunden und von Mal zu Mal wurde er routinierter. Er hat eine gute Portion
Schärfe in sich. Er wird nie die Schärfe haben die unser Wachtel hat. Muss er auch nicht, er ist und bleibt ein
Labrador Retriever. Aber das was er hat, sprechen wir ihm nicht ab und er darf es auch zeigen und ausleben. Genauso
wenig kann man als Außenstehender Leser über die Arbeit des Hundes urteilen bevor man ihn nicht gesehen hat.
Die hier gelesenen Worte reichen nicht aus um sich ein ganzes Bild zu machen. Dazu gehört mehr.
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