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Jamie
In die Zukunft vorausschauen können wir nicht, aber mit jedem Tag, mit
jedem Stück Gegenwart, schreibt man auch einen Teil der Zukunft.
Hier möchte ich über Jamie´s Entwicklung und
alles was noch hier rein passt berichten.
Es gibt ein Lied welches mir viel bedeutet und indem ich Jamie immer sehe....
First day of my life...
So we found the reason to stay alive
Try a little harder see the other side
Talking to myself, too many sleepless nights
Try to find a meaning to this stupid life
I don't want a simple thing
Sometimes i don't know who to be
Hey, what you're looking' for?
No one has the answer, they just want more
Hey who's gonna make it back?
This could be the first day of my life
The first time I really feel alive
The first time to break the chain
The first the time to walk away from pain
This could be the first day of your life
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Noch wie heute weiß ich, dass man mir damals sagte, Du wirst niemals älter
als 3 oder 4 Jahre. Pustekuchen ;-)) alles Quark und Unsinn. Als ob so ein
lebensfroher Hund nicht alle Hürden nehmen wüde. Das hast Du
und ich hoffe sehr dass es noch viele mehr werden ;-)
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Osteopathie ist eine alternative Behandlungsmethode in der es darum geht das Gleichgewicht des Körpers,
bzw. ein Gleichgewicht aller Körpersysteme herzustellen. Auf der einen Seite sind das die
Muskeln, Knochen und Gelenke und auf der einen Seite die inneren Organe, welche alle in
einem direkten Zusammenhang stehen dfa sie sich gegenseitig beeinflussen.
Man betrachtet den Körper aös Ganzes, weshalb es auch vorkommen kann dass Regionen behandelt
Ich bin in der glücklichen Lage dass meine Hunde-Physio (die ich seit 10 Jahren kenne) sich ständig fortbildet
und einen Hundekörper in und auswendig kennt. Tierphysio Claudia Brune
Vor einiger Zeit, als ich mit Jamie dort zur Massage war um die Verklebung der Faszien zu lösen
sprach mit meine Physio an und sagte sie will bei Jamie mal gucken ob sie eine Blockade
im Kopf hat. Klar hat sie die, die ist ja so derbe plem ;-))ich dachte echt sie macht einen Scherz,
aber dann erklärte sie mir was sie meinte und ich war gespannt.
Das was ich jetzt erkläre ist aus meiner Erinnerung und ich hoffe dass es so richtig ist, im großen
jedenfalls ist es da, nur die medizinischen Feinheiten die hab ich halt nicht drauf.
Es handelt sich um die Cranio-Sacrale Therapie. Cranio von Cranium ist der Hirnschädel.
Sacral kommt von Os sacrum, dem Kreuzbein.
Vom Schädel zum Kreuzbein besteht eine Verbindung, logo. Wenn aber der Schädel blockiert
ist, ist auch diese Verbindung nach hinten zum Kreuzbein nicht mehr da.
Der Schädel hat einen Puls, den cranio-sacralen Puls. Man fühlt diesen am Kopf.
Der Hirnschädel hat einen Spalt in dem der Liquor frei fließen kann und einen Puls von sich gibt.
Dieser war bei Jamie nicht mehr vorhanden. Tot quasi. Somit war der Fluß der Flüssigkeit blockiert.
Mittels einer speziellen Technik durch Zug an den Ohren bekommt man die Schädelhälften wieder auseinander.
Jeder weiß wie empfindlich Hunde an den Ohren sind, aber so angewandt mittels Osteopathie tut es
den Hunden nicht weh. Im Gegenteil, Jamie lag sowas von platt und ruhig, dass ich sehr verwundert
war. Sie lässt sich am Kopf nämlich nur von mir oder meinem Freund anfassen.
Dann war meine Physio fertig und hat noch mittels Massage die Spannungen aus dem Körper
genommen da der Liquor nun ungehindert fließen konnte.
Wenn ich ehrlich bin, ich habe nicht dran geglaubt dass es was bewirkt.
Getäuscht habe ich mich mächtig. Und das gebe ich gerne zu.
Jamie hat an dem Tag nur noch geschlafen und nochmals geschlafen. Am nächsten Tag war sie total
ruhig und außerordentlich lieb. Egal was wir unternommen hatten, sie war die Ruhe selbst,
ausgeglichen, keine hysterischen Kreischanfälle, nix. Und auch am nächsten Tag...dasselbe.
Totale Ausgeglichenheit, sie hat sich von völlig fremden Menschen anfassen lassen, ja sogar
selbst den Kontakt gesucht. Kurzum, wir hatten auf einmal einen total normalen Hund.
Wir fanden es beide....total langweilig. Aber logo haben wir uns gefreut, für Jamie. Sie war so
gelassen, verschmust und einfach nur abgrundtief lief. Ihr Verhalten zu anderen Hunden war das
bemerkenswerteste an der Sache. Kein Gekeife mehr, es sei denn es war ein aufdringlicher Rüde.
Der hat es dann aber auch verdient gehabt.
Nach gut 12 Wochen ließ dies wieder nach. Dies hatte meine Physio schon voraus gesagt, dass es nicht
für ewig anhält. Grund des ganzen ist die Mißhandlung von früher. Die Narben auf dem Kopf sprechen
ja ihre eigene Sprache und egal wie gut man aufpasst, Jamie donnert schon ab und an vor ein Hindernis.
Besonders wenn sie mit Potter rumtobt und der sie mal wieder ins Leere laufen lässt.
So hatten wir einen erneuten Termin zur Massage. Meine Physio hat Jamie zusätzlich nochmals mittels
Osteopathie behandelt und die erneute Blockade am Kopf gelöst. Einen Tag später, wieder dasselbe.
Eine Prusseliese so lieb wie man das ja eigentlich gar nicht will.
Ich kann nicht in Worte fassen was mir das bedeutet. Niemals hätte ich gedacht dass dieser Hund
jemals komplett seine Angst vor Männern verliert, dass man sie überall mit hinnehmen kann,
sie souverän und nervenstark wird....heute muss ich sagen, sie mit ihrer Vergangenheit...
schwer mißhandelt und blind....schlägt um längen meinen vdh-Papier-Labbi mit super Kindheit und Co.
Ihre Nervenstärke, ihr Wesen und all das was sie ist, ist einfach der wahr gewordene Traum.
Und ich habe auch was gelernt. Egal wie bekloppt sich manche Dinge anhören in der alternativen Behandlung,
einen Versuch ist es immer wert. Letztendlich zählt nur das Ergebnis
Danke Liese dass es Dich gibt!
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Die beste Freundin die man haben kann. Eine die immer zuhört, die jeden Scheiß mitmacht,
deren Leben ich mit mehr als nur großer Freude begleite und teile.
Für jeden Spaß zu haben, die mich oft auf die oberste Palme bringen
kann mit ihrer Zickigkeit und die einzige die einem eine ehrliche
und grenzenlose Liebe und Vertrauen zeigen kann.
Meine Prusseliese, mein Augenstern, der Hund der mich so viel gelehrt hat.
Happy Birthday zu Deinem 4. Geburtstag du Süße Maus
einfach das Du da bist, allein dadurch machst Du mich glücklich.
Den Opi der so gerne mit Dir kuschelt, der Aaron der immer da
ist damit Du ihn heftig zwicken kannst und das Baby das Du so
lieb umsorgst und erziehst.
Nun ist Deine Welt perfekt, das was ich mir immer gewünscht
habe ist nun eingetreten. Du hast Deinen inneren Frieden
gefunden und Dein wunderschönes Gesicht das nur ich sehen
kann zeigt mir jeden Tag aufs Neue dass Du das Beste bist
was je in mein Leben hat eintreten können.
Ich hab Dich lieb Miss Jay
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So sieht Jamie aus, wenn sie glücklich und zufrieden ist, mit dem Kopf auf meinem Bein und unter meinem Arm.
liebe Ruth, nochmal vielen lieben Dank für das wunderschöne Foto.
Jamie hat sich in dem letzten Jahr extrem verändert. Alles begann mit dem Einzug von Aston im Mai 2008.
Sie übernahm von sich aus eine Mutterrolle und erzog fortan Aston. Sie beschmuste ihn, spielte mit ihm
und zwischen den beiden wuchs ein inniges Band. Jamie ist erwachsen geworden, nicht mehr so hysterisch
wie früher. Sie ist wachsamer denn je und wehe es wagt ein anderer Hund ihrem Baby was zu wollen, dann
wird sie zur Furie, aber zu was für einer. Ihr Beschützerinstinkt ist sehr ausgeprägt und es war schon
ein Stück Arbeit sie dazu zu bewegen dass Aston auch mit anderen Hunden mal spielen darf. Sie hat von Aston
viel gelernt, besonders was andere Menschen anbelangt. Aston der immer freundlich zu allen ist war Jamie
ein Art Vorbild und sie hat schon länger nicht mehr mit Panik und Angst reagiert wenn jemand Fremdes sie
angefasst hat. Sie orientiert sich vermehrt an ihm anstatt an Aaron, einfach weil Aston viel mehr Action
lostritt. Aber dennoch, Aaron bleibt ihr Liebling. Jeden Abend liegt sie eng an ihn geschmiegt. Die zwei
gehörten von jeher zueinander und das zeigt sich auch immer wieder aufs Neue.
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Vor einigen Monaten drehte wir an 2 Tagen mit dem WDR einen Beitrag
über blinde Hunde. Den Link dazu habe ich wieder raus genommen, da der Beitrag nicht mehr
online zur Verfügung steht.
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Meine allerliebste Prusseliese, kleine Hexe, süße Zicke, Rüdenverhauer, Opibeschmuser,
Aaron´s große Liebe und meine beste Freundin.
Für mich bist Du unersetzlich geworden.
Deine Lebenslust, Deine Spritzigkeit, Dein unbändiges überschäumendes Temperament und Dein
kämpferischer Wille zu Leben...sind Eigenschaften an denen man sich ein Beispiel nehmen mus.
Die große Angst der ersten Monate dass Du es nicht schaffen könntest richtig zu leben,
die sind vergessen, aber sie hat mich geprägt. So viele schmerzhafte Momente habe
ich durchlebt, immer wieder aufs Neue die Angst, schafft sie die OP und
dann wieder die nächste und noch eine. Für ein Leben dass ohne Schmerzen sein wird.
Wir haben es geschafft und ich bin so überaus stolz auf Dich, meine kleine Mausi.
| Heute vor 3 Jahren |
Heute - 22.4.2008 |
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| Vor 3 Jahren |
Heute |
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...saß ich wie jetzt im Garten. Aber nicht so entspannt und friedvoll wie heute,
sondern angespannt, in Gedanken und das Bild in meinem Kopf ging nicht mehr weg.
Es war der Tag als ich Jamie zum ersten Mal sah. Hinter Gittern in ihrem TH-Zwinger.
Mit 2 Fingern griff ich durch die Stäbe und berührte dieses kleine Etwas das eigentlich
ein Hund sein sollte. Dieses Bündel, in sich zusammen gekauert und kaum in der Lage
den Kopf zu heben, das hat sich so in meine Seele gebrannt das es mich nie wieder
loslassen würde. Es gibt Dinge, Erlebnisse, die man einfach für immer in Erinnerung
behält. An diesem Abend vor 2 Jahren traf ich meine Entscheidung, für mich alleine,
aus dem Herz heraus und ohne Rücksicht auf andere. An dem Tag habe ich entschieden
das Jamie bei mir leben wird.
Jetzt....Jamie liegt im Garten in ihrer Kudde und schläft tief und feste. Verträumt
ab und an den schönen Tag den wir hatten. Sie träumt vom Wasser, vom Schwimmen,
vom rennen und toben mit Aaron und von den Kuschelstunden mit Kimba. Sicher auch wie
sie und ich heute im Kofferraum saßen und gemeinsam einen Apfel gegessen haben.
Kleine Momente, jeden Tag, die man sehen und genießen muss. Nichts darf einfach so
vorbeigehen als ob es selbstverständlich ist. Es sind die kleinen Dinge des alltäglichen
Lebens die für uns so liebens- und lebenswert sind. Dank Jamie habe ich das erst gelernt.
Dank ihr habe ich so viel dazu gelernt und sehen die Welt nun mit ihren Augen.
An diesem Tag kullern jedes Jahr ein paar Tränen, winzig kleine wegen Maya die den
Weg für Jamie frei gemacht hatte und viele große der Freude für Jamie und ihre lebensfrohe,
lustige, nervige und immer wieder tief ins Herz gehende Art.
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Jamie war als Handicap-Hund gemeldet mit ihrer Blindheit, aber sie wurde normal
bewertet und es gab keine Extrawurst. Was mir persönlich sehr wichtig war.
Bei Jamie war ich hochgeradig nervös. Die vor mir und die nach mir laufenden haben beide
nicht bestanden. Dann winkte die Richterin mir auf einmal zu und zeigte auf Jamie,
Klasse, sie stand in der Ablage auf und winselte leicht. Ich ihr ein Platz zugeraunt
und sie legte sich wieder hin. Glück gehabt, es kostete dann nur die Hälfte der Punkte.
Ich hörte Jamie aber wie sie immer weiter jammerte, das war hart für mich.
Gott sei Dank war die andere dann fertig und ich konnte Jamie abholen. Und sie
lief so toll, meine Schnecke. Die Freifolge in der Gruppe die sich bewegt
ist schwierig für einen Hund der blind ist. Ich musste ihr einfach eine Führerhilfe
geben damit sie sich orientieren konnte. Das wertete die Richterin nicht als Abzug,
weil sie es bei Jamie nicht als Hilfe gesehen hat. Und wer Jamie kennt,
weiß das sie immer irgendwann den Kaspar machen muss. Beim ranrufen aus
dem Platz saß sie schön vor, ich rief sie mit Fuß in die Grundstellung
und Jamie mimte das Känguruh. Dann waren wir fertig und erhielten das erlösende Urteil:
Bestanden
Fotos von dem Tag hat meine Freundin Iris gemacht und die könnt ihr beim Klick auf das
Foto in einer Galerie sehen:
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Auf dem Dog Day 2007 wurde ich von Daniel Sonderhoff angesprochen. Auf seine Frage
ob er Jamie filmen dürfte sagte ich spontan Ja und so trafen wir uns vor 3 Wochen
am Elbsee. Und das hier ist daraus entstanden, Click auf Foto:
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