Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)



Das sind unsere anderen Tiere....



Unsere Hühnerschar

Wir wollten Hühner haben und das war der Anlass das uralte Stroh dass der Vorbesitzer des Hauses in einem Teil der Scheune gelagert hatte endlich weg zu räumen.



11 Fuhren mit Schlepper und Anhänger waren nötig um alles zu entsorgen. Dann konnten wir uns ans Grundgerüst des Hühnerstalles wagen. Mit Kinderarbeit ging es recht flott vonstatten.


Die letzten Vorbereitungen


Angekommmen
Zwei Blausperber, ein braunes Lohmann und ein schwarzes Hubertus Huhn (Bovan)


im Freilauf


Ein paar Wochen später kamen noch Vorwerkhühner dazu (die leider nicht staubsaugen können). 4 Hennen und 1 Hahn. Da diese anfangs noch zu klein waren wurden sie im schnell noch daneben gebauten Stall einquartiert. So konnten sich alle Hühner sehen, aber nicht ins Gehege kommen. Als die Vorwerk alt genug waren haben wir sie abends wo es dunkel wurde in den Stall der anderen Hühner gesetzt. Sie baumten auf und als wir am nächsten Morgen den Auslauf nach draußen öffneten lief alles friedlich ab. Der Hahn entdeckte mit der Zeit das er ja ein Paradies vor sich hat und mit der Reife kam es dazu dass er die 4 Legehybriden beglücken wollte. Ergebnis....wie haben eine Glucke. Das Hubertus-Huhn entpuppte sich als solche. Leider schlüpfte nur ein Küken. Sie zog es groß, zeigte ihm die Welt und leider kam es dazu dass unser "Schnipselchen" dennoch einem Räuber zum Opfer fiel. Wenn unsere Glucke nächstes Jahr erneut glucken möchte, dann werden wir weitere Vorkehrungen treffen und den Auslauf wie Fort Knox gestalten.

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Unsere Kaninchen

Das sind Hanni und Nanni. Ihres Zeichens zwei rote Neuseeländer, geboren im April 2014. Entgegen ihrem Namen, Neusseländer, wurde diese Rasse nicht in Neuseeland,sondern um 1910 in Kalifornien vermutlich unter Verwendung von Hasenkaninchen und Riesenkaninchen herausgezüchtet.

Die zwei sind unsere lebenden Rasenmäher und ernten unsere Wiese hinten raus ab. Wenn es das Wetter erlaubt sind sie im Außenauslauf. Ansonsten drinnen im Stall der aber ebenso Freilauf hat. Sie können frei wählen wo sie sich aufhalten möchten.

Auf dem Foto sind die beiden gerade bei uns eingezogen. Mittlerweile sind sie recht groß und sehr kuschelig geworden. Hanni ist ein Ein-Ohr-Hase und Nanni ist ihre Schwester mit beiden Ohren. Sie verstehen sich wunderbar und kuscheln viel miteinander. Wenn es das Wetter mal erlaubt wird es auch Fotos von den nun großen Neuseeländern geben.



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Cooper und Leonard

Cooper, ein Maine Coone Mix, wurde im September 2014 im Nachbardorf auf einem Bauernhof geboren.

10 Wochen alt, auf dem Bauernhof...



Wir haben ihm den Namen Cooper gegeben weil uns klar war dass er ein kleiner Nerd sein wird. Halb verwildert und ganz furchtbar scheu. Er ist am 5.11.2014 bei uns eingezogen und seitdem haben wir ihn erst einmal von Aug zu Aug gesehen. Er bekommt alle Zeit der Welt damit er sich sicher und Zuhause fühlt. Er miaut mich mittlerweile unterm Schreibtisch an und ich antworte ihm. Er frißt die Lecker die ich ihm dahin lege, aber freiwilliges rauskommen...noch Fehlanzeige. Wir überlegten ihm einen Gefährten zu holen. Doch genauso viele Leute mit Katzenerfahrung meinten dazu Nein mache das nicht, genauso wie Ja macht das unbedingt. So grübelten wir weiter. Die Entscheidung wurde uns abgenommen.

Am 23.11.2014, einen Tag nach unserer Hochzeit und einen Tag vor Timms Geburtstag ist uns um 21 Uhr eine völlig verwahrloste abgemagerte junge Katze zugelaufen. Ich habe sie angeschaut und war fassungslos. Sie ist in keinster Weise scheu. Hat sich sofort über das Futter hergemacht und eine ganze Dose gefressen. Dann wollte sie auf meinem Schoß schlafen. Alles andere war unmöglich. So saß ich da und streichelte vorsichtig dieses Häuflein an Knochen. Sie gurrte in einer Tour vor sich hin. So taufte ich ihn Leonard, genannt Lenny. Passend zu unserem Nerd Cooper.

Dann geschah das Wunder. Cooper tauchte auf und starrte mich und das kleine Bündel auf meinem Schoß an. Ich redete mit ihm und er blieb ca. 1m von mir entfernt sitzen. Das hier ist also unser hübscher Cooper.



Ich schrieb noch am selben Abend unsere Nachbarin an die auch unsere TÄ ist. Sie machte für mich die Praxis direkt heute ganz früh auf.
Ergebnis: Milben im Ohr (10 Stäbchen mit purem schwarzem Dreck) Flöhe in Mengen, Würmer hat er auch und leicht vergrößerte Nieren weil er keine Flüssigkeit bekam. Er wiegt nur 800g und ist geschätzt max. knapp 8 Wochen alt. Ich habe ihn Lenny getauft und egal wem dieser kleine Kater mal gehört hat, der bekommt ihn sicher nicht wieder. Lenny war so lieb beim TA. Kein Gefauche, nichts, er wollte immer nur schmusen. Leider musste er eine Chemiekeule bekommen und wir beobachten ihn nun ganz genau damit wir sofort bemerken wenn es ihm schlechter gehen sollte. Er frisst sehr gut, er trinkt seit ein paar Stunden auch endlich und das sehr gut. Er ist total verspielt, will immer schmusen und hat eben sogar in meiner Anwesenheit kurz mit Cooper getobt. Selbst als mein Mann mit im Büro war kam Cooper raus.

Und das ist Lenny







Cooper und Lenny zusammen



26.11.2014 - Bekanntschaft mit Aston
Aston durfte heute mit ins Büro. Den habe ich absolut unter Kontrolle. Habe Lenny vorher eifrig geknuddelt und vor der Türe Aston dann meine Hände zum riechen gegeben. Dann mit reingenommen. Lenny auf Schoß der eh müde war und Aston durfte mit aufs "Hundesofa" im Büro. Lenny hatte null Angst als Aston ihn berochen hat. Er lag in meinem Schoß und gurrte vor sich hin.

Das Wunder Teil 2 geschah heute Abend. Lenny überkam die Tobesucht nachdem er ein ausgiebiges schnurrendes Schläfchen auf meinem Schoß gehalten hatte. Als er nicht mehr mit mir toben wollte und auch nicht mehr mit sich alleine hat er Cooper unterm Schreibtisch malträtiert. Nach gut 15 Minuten hatte er ihn soweit und Cooper kam raus. Ich war immer nur so 50cm bis 1m entfernt. Ich habe mich bewegt, die Fotos gemacht und Cooper hat es erdulden können.

28.11.2014 - Cooper taut auf
Als ich heute Mittag ins Büro bin ums Katzenklo zu säubern lag Lenny wohlig entspannt auf dem mittleren Teil des Kratzbaumes. Ich bin zu ihm hin und habe ihn erstmal ausgiebig geknuddelt. Dann kam mein Mann rein und meinte nur.... weißt Du eigentlich wo Cooper ist? Nein. Er...dann guck mal unter Dich. Da lag Cooper in der Hängematte direkt unter Lenny. Er hat nicht die Flucht ergriffen, starrte mich aber aufmerksam an. Ich habe so getan als ob nix wäre und weiter mit Lenny geknuddelt. Dann bin ich zum Schreibtisch. Kurze Zeit später haben beide angefangen im Büro zu toben. Ich habe Cooper immer mal wieder angesprochen, es hat ihn nicht gestört. Als ich dann aber wieder runter musste und langsam aufgestanden bin ist er auf Nummer sicher gegangen und unter den Schreibtisch. Aber nicht fluchtmäßig wie früher, sondern langsam.

Mit Lenny musste ich heute wieder zum TA. Er hat gestern geniest und etwas Schleim kam raus. Er hat nun noch etwas für den Aufbau und den Durchfall bekommen. Wurmbauch ist immer noch da, aber nicht mehr so schlimm wie vor ein paar Tagen. Sein Herz schlägt gut und kräftig, die Lunge ist frei von Geräuschen, er hat kein Fieber und die Augen sind klar. Wir beobachten ihn weiterhin ganz genau, denn auch Cooper niest ab und an. Lennys Gewicht am Sonntag 23.11. betrug 800g. Heute am 27.11. wiegt er bereits 1400g. Sein Fell ist nicht mehr struppig, die Schuppen gehen weg, Flöhe sind nicht mehr zu finden und auch die Ohren werden immer besser. Grad jetzt liegt er hinter mir und ich muss nun wohl oder übel meinen Schreibtischstuhl mit einer Katze teilen . Aston ist wieder mit im Büro und schlummert auf dem Hundesofa. Morgen ist Indiana mit Timm auf Jagd. Dann nehme ich Lenny mit und zeige ihm das ganze Haus. Er ist so neugierig und es ist eine gute Gelegenheit ihn mit Jamie bekannt zu machen. Außerdem muss Cooper seine Wurmkur fressen und das geht nur wenn Lenny nicht das gesamte Futter wieder alleinig in sich reinschaufelt.

Fotos der letzten beiden Tage. Cooper ist der aufgeplüschte etwas größere Kater und Lenny der Kleine mit dem glatten Fell.



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13.05.2015 Anfang des Jahres wurde ich mißtrauisch weil das Verhalten von den beiden "Katern" sehr seltsam war. Da ich Coopa bis zu dem Zeitpunkt bereits recht gut kraulen konnte war mir schnell klar, da fehlt was existenzielles damit es ein Kater ist. Somit wurde aus Cooper eine Coopa und beide wurden zeitnah kastriert bevor es kleine Katzenwelpen gibt.

Im März habe ich den Wachtel ins kalte Wasser geworfen und Lenny bekam Freigang im Haus. Coopa fristete derweil weiterhin ihr dasein im Büro vorzugsweise unterm Schreibtisch. Sie hätte auch raus gekonnt, aber erst viele Tage später hat sie sich mal in den Flur getraut. Während der Wachtelhund nun lernte das Lenny zu uns gehört und nicht gefressen wird hat Lenny Freigang bekommen. Er war zuerst nur nahe am Haus unterwegs, später ist er auch mal etwas weiter gegangen. Mittlerweile stromert er durch die Gegend, kommt aber sehr oft ans Haus oder auch rein. Sehr gerne hält er sich bei den Lämmern auf. Coopa hat es vor einiger Zeit geschafft und ebenfalls den Weg durchs Haus nach draußen gefunden. Die ersten zwei Tage war sie verschwunden. Eines Abends als es ganz arg regnete kam ein klägliches miauen als ich im Stall war. Sie hat meine Stimme gehört und gerufen. Ich habe sie im Silo gefunden, pitschnass und konnte sie sogar auf den Arm nehmen und rein bringen. Seit dem Tag kommt sie jeden Abend rein und schläft im gemütlichen Büro. Tagsüber taucht sie nun auch mal öfters auf und wird auch immer mutiger. Die Hunde sind ihr noch suspekt. Aber auch das wird mit der Zeit kommen. Das war es von den Katzen. Sie sind nun Freigänger und führen hoffentlich ein langes und glückliches Katzenleben.



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Die Enten

Unsere Arche ist jetzt aber wirklich voll und geschlossen. Am 21.12.15 fand ich abends in der Dunkelheit, als ich die letzte Runde mit den Hunden absolviert hatte, auf dem Dorfplatz ein weißes Tier. Männe und ich haben dann mit etwas Anstrengung versucht und es geschafft das weiße Dings zu fangen. Es sah zuerst aus wie eine junge Gans, aber am nächsten Tag im hellen war klar, es ist eine Hausente (Warzenente). Wir haben sie vorerst in unseren Quarantänestall getan. Da Nachbarn von uns Enten haben fragte ich dort nach ob eine fehlt, aber alle waren Zuhause. Niemand vermisste eine Ente. Also bleibt sie hier. Ich habe sie auf den Namen Ursula getauft. Sie frißt gut, sie trinkt und passend zu Heiligabend habe ich es geschafft und ihr einen Gefährten besorgt. Klaus-Dieter wird er heißen und ist ein wildfarbener Erpel. Er wird morgen zu Ursula ziehen und dann werden beide Abends in den großen Stall mit Freilauf umsiedeln. Scheinbar ist Ursula jemand vom Weihnachtsbraten-Teller gehüpft. Hatte sie Glück das wir sie gefunden haben. Fotos folgen noch. Momentan braucht sie erst mal nur Ruhe.

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Entenhausen

Mit den Hühnern in einem Stall ging gar nicht. Enten käckern alles nass und zudem hatten sie ihren Schlafplatz genau unter der Hühnerstange gesucht....als ob nicht genug Platz wäre. Somit wurden die Enten von oben zugemüllt. Sie zogen daraufhin um in den Stall daneben. Wir brachten das Mardergitter wieder an und so sind sie hoffentlich gut gesichtert des Nachts. Ihr Weg nach draussen ins Grüne (momentan eher Schneewelt) ist zwar nun ein paar Watschllängen weiter, aber das stört Ursula und Klaus-Dieter nicht. Ein Häuschen haben sie auch bekommen. Kira und ich haben da was aus einer Kiste gebaut die noch hier rum stand.



Und das sind Ursula (weiß) und Klaus-Dieter (wildfarben)



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Nachwuchs in Entenhausen

Uschi und Klaus-Dieter hatten am 25.04.2016 Nachwuchs bekommen.



Und am 15.08.2016 kamen schon die nächsten Küken zur Welt.



Enten sind eine extrem schnellwüchsige Spezies und bis auf Uschi, sowie ihren Sohn Krummbein und ihre Tochter Ente, wurden alle beizeiten geschlachtet. Es war ein wunderbares Fleisch, leicht ähnlich einem Wildgeschmack.

Im März 2017 sind Uschi und ihre beiden Kinder umgezogen und leben fortan auf einem grossen See im Wildpark Germerode ums Eck. Es war nicht leicht sie abzugeben, aber dort haben sie es einfach besser. Enten sind Wassergeflügel und da sie den Löschteich im Dorf nicht mehr benutzen durften....manche Menschen sind sehr sonderbar, leben im Dorf in der Natur und wissen nix über dieses Leben augenscheinlich....mussten wir sie eben hergeben. Wir haben zwar noch einen Teich ausserhalb vom Dorf, aber der ist noch nicht rekultiviert und im Winter hätten sie dort keine Chance gehabt um zu überleben.